Montag, 11. Dezember 2017
Notruf: 112
Wetterwarnung für Stadt Zweibrücken :
Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN
Montag, 11.12. 18:00 bis Dienstag, 12.12. 09:00
Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) gerechnet werden.
ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.
Amtliche WARNUNG vor DAUERREGEN
Sonntag, 10.12. 12:00 bis Dienstag, 12.12. 12:00
Es tritt Dauerregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 60 l/m² erwartet. In Staulagen werden Mengen bis 70 l/m² erreicht.
2 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 11/12/2017 - 21:30 Uhr

Die Geschichte der Feuerwehr Zweibrücken

Die Feuerwehr Zweibrücken wurde 1850 gegründet. Den damaligen Feuerwehrangehörigen stand damals schon eine beachtliche Anzahl von Feuerlöschgeräten zur Verfügung:

  • 4 Feuerspritzen
  • 1 große und 1 kleine Handspritze
  • 11 Feuerleitern
  • 6 Feuerhaken
  • 10 Bütten und Pumpenrohre, dazu Lederschläuche und -eimer.

Die ersten bekannten Bewährungsproben waren am 22. Februar und am 13. August 1856. 23 Feuerwehrmänner bewiesen damals ihren selbstlosen Einsatz und wurden dafür mit einem Lob von Bürgermeister Stengel belohnt.

1857 wurde bei einer Kontrolle der Feuerlöschgerätschaften festgestellt, „dass wohl kaum eine Stadt in der Pfalz, deren Größenordnung von Zweibrücken, mit mehr und besseren Löschgeräten versehen sein wird.“

Bereits 1874 wurden aus der Erkenntnis heraus, dass eine Feuerwehr nicht nur Brände zu löschen hat, verschiedene Requisiten angeschafft, die zur Rettung und Hilfe für Menschen und Tiere vorgesehen waren. Zusätzlich beschloss der Stadtrat bei einer Sitzung, dass die Freiwillige Feuerwehr Zweibrücken mit einem Gesamtaufwand von 10.300 Gulden neu organisiert wird. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die aktive Dienstzeit eines Feuerwehrmannes mit 21 Jahren begann und im Alter von 45 Jahren endete.

Aus der Feuerlöschordnung von 1878 ist ersichtlich, dass die Bierbrauer zum Feuerwehrdienst herangezogen wurden, denn ihnen fiel die Aufgabe zu, mit den Brauereifuhrwerken Löschwasser an die Brandstelle zu bringen. Für das erste, zweite und dritte Fuhrwerk wurden sogar Prämien ausgezahlt. Aus den Stadtratsberichten von 1897 kann man ersehen, dass unsere Stadtväter schon immer ein offenes Ohr für die Belange der Freiwilligen Feuerwehr hatten. So wurde beschlossen, dass Feuerwehr, Polizei und Türmer zwecks schneller Alarmierung mit Telefon verbunden werden.

Wichtige Telefonnummern:

  • Feuerwehr: 112
  • Polizei: 110
  • Rettungsdienst: 112
  • Giftnotruf: 06841 - 19240